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    Verlagsanschreiben

    Das_Odeon - - Verlagsanschreiben

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    Jetzt hast du mir Bock drauf gemacht, endlich die "Eroberung" fertig zu setzen und zu verschicken / bewerben. ... und Angst. Ja, das auch. Angst auch.

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    Zum 50. Todestag von John Steinbeck. „Warum sollte man John Steinbeck lesen? Sein Stil ist teilweise recht hart, findest du nicht?“ Hart? Ich weiß nicht, ob das das richtige Wort ist. Er schreibt naturalistisch. Wenn es etwas Hässliches zu beschreiben gilt, dann beschreibt er es eben hässlich. So einfach ist das. Er hat den Nobelpreis bekommen für seine gleichermaßen realistische wie phantasievolle Erzählkunst. Was aber meisten beeindruckt, das sind seine Figuren. Die Protagonisten sind echte Me…

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    autor-x.de/forum/index.php/Att…b995686703a996ed35f6651f8 Schreibregeln, über die niemand streitet. Nicht mal andere Autoren (2) Das Problem, weshalb viele Autoren untereinander verstritten sind, ist gar nicht mal, dass ihnen die Literatur anderer nicht gefällt, nur in den seltensten Fällen ist es das Gefühl, von einer Konkurrenz bedroht zu sein – aber natürlich gibt es auch diese Fälle – oft liegt der Kern des Streites in einer nie ausgesprochenen Frage formuliert: (5) Warum schreibst du eigentl…

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    Dein Schreibstil hat aber auch was von einer Mischung aus Ribery und Robben. Und dein Storytelling erinnert an Obama meets Angelina Jolie. Nur Sid Meyer kann besser Handlungsverläufe und Charakterentscheidungen in sein Werk einbauen. Solltest mal gucken. Glaubmir, hilft unbedingt weiter!!!11!!

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    autor-x.de/forum/index.php/Att…b995686703a996ed35f6651f8 Autoren sind Künstler, nicht wahr? Und Künstler sind dafür bekannt, dass sie gerne Regeln brechen. Kein Wunder also, dass wenn jemand eine Schreibregel raushaut, es sofort regen Widerstand gibt. Deshalb sollte man erst einmal grundsätzlich zwei Dinge unterscheiden: Nicht alle, die Schreibregeln sagen, meinen das auch. Statt dessen meinen sie Schreibstrategien. Denn letztlich geht es den meisten beim Schreiben um das Gelesenwerden. Und die …

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    Du zerstörst nix, weil ich das schon wusste. Ich fand es nur erschreckend, wie ambigue über sie geschrieben wird. Einerseits ist sie eine beliebte Kinderbuchautorin, andererseits hängt ihr das auch als Makel an: Sie sei keine gute Schriftstellerin gewesen, weil NUR KINDER ihre Bücher toll fanden. Bei so vielen veröffentlichten Büchern sei auch klar, dass sich alles immer wieder wiederholt, dass immer alles Schema-F ist. Kinder mögen das berechenbare, hieß es. Und dann noch: Es gäbe keine Moral d…

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    So, ich sitze am PC und ich habe Arbeit. Ein ganzes Manuskript raubt mir den letzten Nerv. Ich hab aber mehr Lust darauf, jetzt eine kleine Kurzgeschichtensammlung mit einer Freundin weiter zu schreiben. Und eigentlich, naja, eigentlich gefällt mir gerade kein einziger Satz, den ich da anfange. Oft hilft ja das Internet. Also die Strategie lautet: Kurz surfen , kurz neue Impulse ins Gehirn hochladen. Dann mit frischen Ideen, neu ans Werk. Das Internet ist eine Interessensblase. Es zeigt mir nur …

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    autor-x.de/forum/index.php/Att…b995686703a996ed35f6651f8 Wie? Worte? Das Adjektiv. Gehasst, verdammt, geliebt, überbordend verwendet, bis zum Verrecken verbraucht und gestrichen, gekürzt, gekürzt, gekürzt. Wer es zu viel verwendet, der gilt als Manierist. Als jemand, der zu viel verschnörkelt. Und man droht ihm mit dem berühmten Show don’t tell: „Jetzt sag doch nicht, wie es ist, zeig es, Herrgott!“ Das ist ein guter Rat. Aber nicht un-bedingt. Sondern nur unter bestimmten Umständen. Wir wählen …

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    @Monarch: Da machst du es mir schwer. Denn die Aufgabe war ja eigentlich, den See adjektivisch zu beschreiben. Kommt da so ne kleine Handlung aus deiner Feder daher Und dann muss ich auch noch die Adjektive suchen! Suchen! Du arbeitest gern mit Adverbien. Über die werd ich in Teil 2 oder 3 noch einiges verlieren. Aber nehmen wir sie hier doch schon mal in unsere Betrachtung mit ein. "Angestrengt schaut er" Das Adverb zu Beginn des Satzes reißt einen sofort ins Bild hinein und wir brauchen tatsäc…

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    @Parkbankheld: Du bist ein Meister der absurden Bilder. Das muss ich jetzt einfach mal sagen. Die Absurdität entsteht bei dir durch die Kombination aus profanster Realität: (schaler Wein und Zigaretten + stümperhaft aufgebautes Zelt), wobei auch in diesen Realitätsbildern bereits ein Funken Absurdität steckt (was ist das für ein Typ, der in einem stümperhaft aufgebauten Zelt Wein trinkt und Zigaretten raucht?!?), sodass du jederzeit, wenn du auf diese Art in eine Story einsteigst, dir der Neugie…

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    @Sophie Brand: Schon der erste Blick zeigt: dein Text ist deutlich kürzer als der von unserem Parkbankheld. Und darin haben wir tatsächlich 6 Adjektive und einen Adverbialsatz. Das lässt jedes Auge genau hinschauen! Der Adverbialsatz zuerst: Der See wirkte, "als hätte Gott seinetwegen den Himmel verflüssigt und auf die Erde gespiegelt" : Wundervolles Bild! Der verflüssigte Himmel allein ist schon spitze. Aber wir Autoren neigen dazu, den Eindruck so genau es nur geht und das mit so viel Worten a…

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    Aufgabe: Nutzt bewusst Adjektive und beschreibt damit die folgende Szene: Ein junger Mann wacht eines Nachts beim Camping auf. Er steht auf, um nach dem Rechten zu sehen und das erste, was seine Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist der See im Tal vor ihm. Beschreibe diesen See in der Nacht, der irgend etwas mit seinem plötzlichen Aufwachen zu tun hat!

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    Und beim dritten Mal Robert

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    Administrativer Notstand??? wie geil ist das denn?! was ein cooles Clientel uns hier begegnet! zerpflückt wird hier wenig, nur der Anfang erscheint recht harmonisch und direkt. Aber die mangelnde Uneindeutigkeit zu Beginn wird wett gemacht durch die kreative Nachricht, die höchst kryptisch und doch vielsagend ist! Sehr geil.

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    Japp, höchstens nonverbaler Dialog wie: er zuckte mit den Schultern, ... da würd ich sagen: „Er drückte ein Auge zu“.

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    autor-x.de/forum/index.php/Att…b995686703a996ed35f6651f8 Ich behaupte, wenn der Plot das Knochengerüst der Story ist, dann sind Dialoge die Muskeln. Interessanterweise kann man sich gute Stories komplett ohne Dialoge vorstellen und interessanterweise umgekehrt auch verdammt gute Erzählungen, die nur aus Dialogen bestehen. Ja, ehrlich. Wir nehmen einen einfachen Plot: Mann trifft Frau, verliebt sich in sie, sie aber nicht in ihn. Er versucht sein Glück und sie lässt ihn abblitzen. Ein ordentliche…

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    Show don't tell Christmas Version

    Das_Odeon - - Schreibtraining

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    Das Show don't tell lässt sich auch sehr trickreich verwenden. Etwa wenn wir einen personalen Erzähler haben, also einen Erzähler, der stark an die Perspektive einer Figur geknüpft ist. Dann darf der Erzähler nur wiedergeben, was die Figur auch wahrnimmt. Wir haben es aber nicht immer mit klugen Figuren zu tun. Manchmal sieht der Autor in einem Gegenstand etwas anderes als die Figur und diese Differenz soll nun auch dem Leser widerfahren. Stellt euch folgendes Szenario vor: Ein herumstreunender …

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    autor-x.de/forum/index.php/Att…b995686703a996ed35f6651f8 Hiermit gestehe ich: bei keinem Buch habe ich mehr über das Erzählen gelernt als bei Rebecca, von Daphne du Maurier. Ich fühlte mich bedeutend wohler, nachdem ich meinen Hut und meinen lächerlichen, kleinen Pelzkragen abgenommen und beides zu meinen Handschuhen und der Handtasche auf die Fensterbank geworfen hatte. Die Protagonistin erzählt die Geschichte aus der Zukunft heraus. Sie ist eine auktoriale Ich-Erzählerin. Sie möchte die Geschi…

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    Show don't Tell (1)

    Das_Odeon - - Schreibwerkstatt

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    autor-x.de/forum/index.php/Att…b995686703a996ed35f6651f8 Das "Show don’t tell" ist das zentrale Prinzip in der heutigen Autorenszene. Um ehrlich zu sein, gibt es da ein paar Fronten, die erstmal geklärt werden müssen. Wir haben die einen, die den Ausdruck nicht mehr hören können (zu denen gehöre ich), wir haben die Fanatiker, die alles nur nach dem SdT Prinzip bewerten (und die das Prinzip meiner Ansicht nach mit einer Regel verwechseln), dann haben wir die Neuanfänger, die später denken, sie hä…