Exposé

    • Info
      Hier eine Erläuterung der einzelnen zu machenden Angaben, die ein Exposé beinhalten sollte.

      Der Autor hat diesen Text versteckt.


      Arbeitstitel:
      Die genaue Angabe des Arbeitstitels. Verlage behalten sich das Recht vor, den Titel abzuändern, sollte es einen gewinnbringenderen Namen geben.

      Autor:
      Der Name des Autors und seines eventuellen Pseudonyms

      Genre:
      Eine exakte Angabe des Genres ist für den Verlag von großer Bedeutung, da ohne diese Angaben nicht konkret abgewogen werden kann, ob das Buch ins Programm passt oder nicht. Im Zweifelsfall tendieren Verlage dazu, Bücher abzulehnen, die nicht eingeordnet werden können.

      Umfang:
      Die möglichst exakte Angabe der Wörter, die geplant sind oder bei einem fertigen Werk die exakte Wortanzahl.
      Zusätzlich eine Angabe zu den geplanten Fortsetzungen, sollte es welche geben. Hier auch eine möglichst exakte Angabe machen, da so der Verlag weiß, ob ein Reihenvertrag anzubieten ist.

      Illustration:
      Angabe zu eventuellen Abbildungen und Illustrationen. Wobei nicht die Position von Bedeutung ist, sondern die Anzahl und welche Künstler sie geschaffen hat

      Zielgruppe:
      Die Zielgruppe ist möglichst exakt zu benennen. Die Aussage »Männer und Frauen von 16 – 100 Jahren« ist keine gute Antwort. Hier gilt das selbe Gesetz, wie zuvor beim Genre. Im Zweifel wird ein Buch abgelehnt, dessen Zielgruppe nicht abzusehen ist.

      Atmosphäre:
      Hier eine zusätzliche Angabe zur Atmosphäre, damit der Verlag besser einschätzen kann, ob das Buch ins Programm passt

      Perspektive:
      Aus welcher Sicht wird die Geschichte erzählt und in welcher Zeitform


      Abstrakt
      Inhaltsangabe in einem einzigen Satz (Max. 3 Zeilen)

      Handlung
      Komplette Angabe des Inhalts in max. 1.000 - 1500 Zeichen (200 bis 300 Wörter - Achtung: In der Vorlage habe ich Wörter mit Zeichen verwechselt - Angabe hier ist korrekt) mit dem Ende der Geschichte. Hierbei geht es nicht darum, den Verleger in Spannung zu versetzen, sondern um die Qualität des Buches. Sollte das Ende dem Verleger nicht passen, wird er das Buch eventuell ablehnen. Wird es ihm erst gar nicht genannt, ist es eine garantierte Absage. Der Verleger muss kalkulieren können.

      Botschaft / Prämisse
      Die Botschaft oder Prämisse des Buches in einem kurzen Satz (weniger als Abstrakt)

      Personen:
      Eine Beschreibung der wichtigsten Personen und ihre Entwicklung innerhalb der Geschichte.


      Letztlich ist von größter Wichtigkeit, dass der Verlag einschätzen kann, ob das Buch ein Erfolg werden kann oder nicht. Das bedeutet auch, dass es hier nicht darum geht, den Verleger in Spannung zu versetzen. Dies erfolgt beim Leser, nicht beim Verlag. Sollten die Angaben ungenau sein, kann der Verlag nicht kalkulieren. Ein eventuelles Risiko wird sich kein Verlag aufbürden. Denn am Ende hängen am Erfolg des Buches auch Arbeitsplätze. Außerdem hat der Verlag ein Bild nach außen zu vertreten. Geschäftsschädigende Bücher wird er daher nicht ins Programm nehmen.
      Je genauer die Angaben sind, desto größer ist die Chance, dass dein Manuskript angenommen wird.

      Du hast mich in einer seltsamen Phase meines Lebens getroffen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Parkbankheld“ ()