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  • Heute jährt sich das Attentat auf Adolf Hitler zum 75. Mal.
    Gallionsfigur war Claus Schenk Graf von Stauffenberg, doch er handelte nicht allein.
    Er gehörte zu einem Netzwerk aus Widerstandsgruppen aller Richtungen.

    Und wenn man dem mißlungenen Attentat gedenkt, so darf man die vielen anderen Menschen nicht vergessen, die aktiv oder passiv dem Nazi-Regime die Stirn boten.

    Da waren zum Beispiel die Gruppen „Weiße Rose“, „Rote Kapelle“ und der „Kreisauer Kreis“.
    Doch da gab es noch viele andere.
    Wie Thomas Mann, der aus dem Exil über den Londoner Rundfunk den Kontakt zur deutschen Bevölkerung suchte.
    Andere schlossen sich beispielsweise der französischen Résistance an und kämpften mit der Waffe in der Hand gegen die deutsche Wehrmacht.
    Auch von der Kanzel gab es Widerstand, so von dem Bischof von Münster, Clemens August Graf von Galen oder vom Berliner Dompropst Bernhard Lichtenberg und dem Dahlemer Pfarrer Martin Niemöller.
    Dazu unzählige „namenlose“ Menschen und Gruppen.
    Viele von ihnen bezahlten ihren Widerstand mit dem Leben.

    Auch diesen Gruppen und Menschen sollte man Gedenken.

    Und es ist schon wieder soweit.
    Es ist schon wieder Widerstand vonnöten.
    Denn sie sind wieder da, ganz offen und nicht mehr im Untergrund.

    Ein interessanter Artikel von Anne-Beatrice Clasmann findet sich auf der Seite des Nachrichtenportals „Heute“.

    zdf.de/nachrichten/heute/stauf…vom-20-juli-1944-100.html